Maskenpflicht als Tugend des „Gray Man“

Always train in a position of disadvantage, lautet eine der grundlegenden Maximen des Krav Maga. Denn: Krav Maga ist eine Über-Lebens-Technik, keine Fitness-Methode. Also kann man aus der derzeitigen Not – Maskenpflicht und Abstandsgebot aufgrund der Corona-Auflagen – eine Tugend und daraus eine Art „Gray Man“-Training machen.

Wenn man Krav Maga als etwas trainiert, dass einem nicht nur in einer unmittelbaren Konfrontation mit einem gewalttätigen Gegner in der Nahdistanz hilft, sondern über die Kampf-hinaus als Katastrophen-Bewältigungs-Technik wahrnimmt – dann kann man das Training mit Halstüchern & Masken vor Mund & Nase dahingehend interpretieren, unter Rauch- und Qualmentwicklung durch Brand (ausgelöst durch einen Anschlag?) oder aufgrund der Einwirkung von CN-/CS-Gas, Pfefferspray u.ä. agieren zu müssen.

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Porto, mi amor…

Porto, die nordportugiesische Stadt, das sind nicht die Port-Wein-Kellereien; nicht die historische Tram; nicht die altehrwürdigen Kirchen & Kathedralen. Für mich ist das Susana Silva – eine eher unbekannte Strassenmusikerin.

Zum offiziellen Porto, dessen Altstadt ein Touristenmagnet ist, heißt es in der Wikipedia:

Porto [‚poɾtu] ist die zweitgrößte Stadt Portugals. Die Stadt, deren Name im Deutschen wörtlich Hafen heißt, liegt an der Atlantikküste am Nordufer des dort mündenden Douro. Sie hat 238.000 Einwohner und ist Hauptstadt des gleichnamigen Distriktes. Mit der gleichnamigen Metropolregion, in der 1,76 Millionen Menschen leben, bildet sie das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Nordportugals.

Schon seit der Zeit der römischen Besatzung vor allem eine kommerzielle Hafenstadt, entwickelte sich Porto im Zeitalter der europäischen Expansion zu einer der bedeutendsten europäischen Handelsmetropolen. Das historische Zentrum gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. (…)

Porto ist namensgebend und bekannt für den Portwein, der aus seinem Anbaugebiet nach Porto transportiert, im angrenzenden Vila Nova de Gaia gelagert und von Porto in die Welt exportiert wird. 2001 war Porto Kulturhauptstadt Europas.

https://de.wikipedia.org/wiki/Porto

In Porto kann man die Weinkeller besuchen, kann man Portwein trinken, man kann sich alle alten Bauten ansehen und durch die Gassen und am Hafen entlang flanieren… oder eine Flussfahrt machen entlang der sechs Brücken über den Douro…

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Was hat Krav Maga mit MBSR zu tun?

Beate Bechmann: Krav Maga-Instructorin, Heilpraktikerin, Hypnose-Therapeutin

Was hat Krav Maga (KM) mit Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR) zu tun? Warum können wir* auf der einen Seite Selbstverteidigung und Nahkampf, Fighting Fitness und letztlich Überlebenstechniken und -taktiken lehren und andererseits etwas, was unter den Stichworten “Meditation” oder “Achtsamkeit” daherkommt? Mithin also einerseits etwas, was gerne mit Begriffen wie “hart” oder “tough”, “ruppig” und “rau” assoziiert wird, andererseits “weich” oder “innerlich”.

Ganz einfach. Weil es in beiden Fällen unterm Strich um eins geht: Stress.

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MBSR: Stress, und wie man damit umgeht

Stress, und wie man damit umgeht – da hilft in gewalttätigen Extremsituationen Krav Maga, im Alltag, in Beruf und Familie jedoch Achtsamkeit in Form des MBSR-Programms. MBSR steht dabei für Mindfulness Based Stress Reduction – zu deutsch: Stressbewältigung durch Achtsamkeit.

Stress ist ursprünglich ein Begriff aus der Werkstoffkunde und wurde später in die Psychologie übernommen. Im Krav Maga kennen wir viele Stress-Drills – Übungen, die physisch und mental herausfordernd sind, und die die eigene Performance in einer Drucksituation sowohl einüben wie überprüfen sollen. Beim Krav Maga beschäftigen wir uns also mit physischen Übungen, die auch die mentale Belastbarkeit erweitern. Freilich kommen Krieg, Kampf und Katastrophen in unseren Breitengraden glücklicherweise eher selten vor.

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Krav Maga- & MBSR-Kurse bei PTBS

Oliver Bechmann im Gespräch mit Jon Kabat-Zinn über die Arbeit mit Gewaltopfern.

Gewalt führt häufig zu traumatischen Erfahrungen. Beim Opfer einer Gewalttat so gut wie immer. Aber auch bei Gewalt-Ausübenden – hier soll von denen die Rede sein, die sich der Gewalt beruflich bedingt aussetzen und sie anwenden müssen: Soldaten, Polizisten, Personenschützer, Sicherheitskräfte privater wie staatlicher Natur.

Bei denen kommt es aufgrund von Einsätzen zu körperlichen wie seelischen Verletzungen. Über PTBS – posttraumatische Belastungsstörungen – gibt es Artikel in Fachpresse, Zeitungen und Zeitschriften wie Sand am Meer (beispielsweise hier…). Heimkehrende US-Soldaten etwa werden zu einem hohen Prozentsatz von Depressionen und (Auto-)Aggressionen geplagt; manch einer bringt sich, manch anderer gleich seine Familie oder andere mit um. In den USA gibt es daher ein Programm zum Post-Stress-Debriefing, das Rückkehrer befähigen soll, sich nach längerem Aufenthalt in teilweise extremen Gewaltverhältnissen wieder in der heimischen Zivilgesellschaft zurechtzufinden.

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Abgesang Freiheit & Nomadentum, Teil IV (Gott)

Mensch wie Tier wie Pflanze sind auf unserem Planeten auf Sauerstoff und Nahrung angewiesen, die Sorge um diese Elemente engt grundlegend jede Freiheit ein – und daher könnte man die prähistorischen Jäger & Sammler als freieste Existenzform betrachten. Jäger & Sammler mussten zwar dem Wild hinterherziehen – aber ihr Nahrungsspektrum umfasste viele Ebenen, sie waren in der Lage, flexibel und beweglich auf sich ändernde Umstände zu reagieren, weil ihr geringer Besitz und die Konzentration auf die absolut notwendigsten Gegenstände sie sehr schnell und mobil machte.*

Bei manchen „Bushmen“-Gruppen in der südafrikanischen Kalahari wurde noch nicht einmal ein Zelt auf- und abgebaut, sie schliefen mit nichts als ihrem Lendenschurz bedeckt auf dem Boden. Nur will zu diesem Grad von Einfachheit und Eins-Sein mit der Natur heutzutage kaum jemand zurück, schon gar nicht die so genannten oder selbst erklärten digitalen bzw. Reise-Nomaden.

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