Archiv für den Monat: Februar 2024

Namibia III/VI: Namibgrens – Rooiklip

In Sesriem geht’s nach Sossusvlei, außer Etoscha die Top-Destination für alle Namibia-Newbies. Außerdem kann man der/die/das Permit für den Namib-Naukluft-Park dort erwerben, und damit den Zugang zu den Campsites in Mirabib und Homeb. Und die sind very special. (Da waren wir schon mal…hier klicken)

Also war ein Stopover in Sesriem geplant, und dann nichts wie weiter an Solitaire vorbei ab in Richtung Gamkasberg. Da die Touristenschar derweil noch in und auf den legendären Sanddünen herumstolpert (da waren wir schon…hier klicken) oder prüft, ob der Apfelkuchen in Solitaire (da waren wir schon…hier klicken) soviel hält wie die Legende verspricht, hat man den jenseits des Spreetshoogte Passes (da waren wir schon…hier klicken) erst mal seine Ruhe.

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Namibia III/V: NamibRand Family Hideout

Der Weg ist das Ziel – dieser Spruch, zur Plattitüde verkommen, erweist sich als sinnträchtig, wenn man sich in Namibia vorwärts bewegt: „I will go anywhere, provided it be forward“, soll Afrikaforscher David Livingstone gesagt haben. Zwischen einzelnen Destinationen liegen viele, viele Kilometer auf mehr oder weniger guten Schotterpisten. Scheinbar nicht wenigen Reisenden gelten diese als zu überbrückende Notwendigkeiten, bevor man/frau zum nächsten Highlight bzw. Essen kommt. Einer der Gründe, warum wir beharrlich an der Warrior Diet festhalten, ist: Der ständige Zwang zum Essen fällt weg; sie gibt die Freiheit, sich vom Frühstück-Mittagessen-Abendmahl-Dikta(k)t zu lösen. Gottseidank, muss ich nicht ständig essen und die Welt nur als etwas wahrnehmen, wo es zum nächsten gedeckten Tisch geht.

So brettert die Touri-Fraktion, die vorwiegend mit weißen, gemieteten Hilux-Pickups samt Dachzelten unterwegs ist, an uns vorbei (mitunter alle Regeln des Gravelpad-Fahrens außer acht lassend), während wir mit maximal 60 bis 80 km/h den Weg das Ziel sein lassen. Es sind aktive Kilometer, Wahrnehmung und Betrachtung der umgebenden Landschaft in Bewegung. Turtle-Travel könnte man das Unterfangen auch nennen, passend zu unserem Logo der entspannten Schildkröte. So sitzen wir in unserem rollenden Ausguck und empfinden die Fahrt-Zeit als – Achtung, Achtsamkeit lässt grüßen – Da-Sein.

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