veldbossies


veldbossies ist ein journalistisches Langzeit-Projekt, dass die Lebenssituation von Menschen in Südafrika erzählt – jenseits üblicher Korrespondentenberichte & Reportagen in deutschsprachigen Medien: Ich erzähle von Momentaufnahmen im Sinne von Mosaiksteinen.

Als ehemaligem Redakteur der „Frankfurter Rundschau“ fiel mir bei Reisen in Südafrika auf, dass auch engagierter Qualitätsjournalismus (an dessen Produktion ich in der Vergangenheit beteiligt war) kaum in der Lage ist, die Lebenswirklichkeit von Menschen in ihrer Alltäglichkeit abzubilden – zu sehr geht es zumeist um die „großen“ Nachrichten, um die Metropolen, um Krisen, Kriege, Katastrophen. Kein Auslandskorrespondent oder Reporter bekommt von seiner Redaktion noch Zeit und Budget zugestanden, um sich dem Leben vor Ort zu widmen. 

Und so geht es bei veldbossies nicht um ein schnell recherchiertes Gesamt-, sondern ein Mosaik-Bild, das sich aus vielen kleinen Geschichten zusammensetzt. Sie wurden mir von vielen Menschen am Wegesrand erzählt, besonders auf meinen Fahrten durchs Hinterland. 

veldbossie ist das Afrikaans-Wort für einen Feldbusch, in einer in Afrikaans weit verbreiteten Verniedlichungsform. Es symbolisiert die Zähigkeit, Widerstandskraft & Anpassungsfähigkeit südafrikanischer Menschen aller Hautfarben. 


Texte:

-> 01: Jina und ihr billiges Auto