Kobudo

Kobudo ist ein Teil der traditionellen japanischen Kampfkünste und lehrt überwiegend den Umgang mit Instrumenten, die die Bauern Okinawas aus agrarischen Hilfsinstrumenten entwickelten. Dazu kommen verschiedene Stock-Formen. (Definition Kobudo in der Wikipedia). Zuweilen übt man auch den Umgang mit dem japanischen traditionellen Schwert (Katana), um den Angreifer sinnvoll simulieren zu können.

Kobudo-Praktiken haben insofern für die Moderne und die moderne Selbstverteidigung Krav Maga Bedeutung, als mit ihnen die entschlossene, aufs Äußerste konzentrierteste Haltung des japanischen Kriegers geübt wird, die angesichts einer Leben-oder-Tod-Situation gelassenen Gleichmut bewahrt. Auch lässt sich der Umgang mit den Kobudo-Waffen wie halblanger Stock (Hanbo), Tonfa, Sai auf Alltagsgegenstände und versteckte Hilfsmittel zur Selbstverteidigung (Wander- & Spazierstock, Mehrzweck-Schlagstock & RRB, Kubotan u.a.) übertragen.

Die vom roninkravmaga-Team vermittelten Kobudo-Ansätze beziehen sich auf die Praxis des französischen “Centre de Recherche du Budo” von Roland Habersetzer, dessen bedeutendster Vertreter in Deutschland Hilmar Fuchs ist.

as a warrior, you become comfortable with being uncomfortable, you are willing to suffer, sacrifice and fail, if that’s what it takes; and you enjoy the journey and do the best you can in all arenas of life.

Jerry Lynch, Chungliang Al Huang: Spirit of the Dancing Warrior