Warum wir die IAPF unterstützen

Es war einmal ein abenteuerlustiger junger Australier, den es zur Armee und dort zu den Minentauchern und Scharfschützen trieb. In dieser Funktion absolvierte er Einsätze im Irak, es gibt Videos von diesem Mann mit entblößten Oberkörper mit dickem Bizeps, das Maschinengewehr einhändig feuernd wie Rambo im Film. Damien Mander, so sein Name, sagt von sich heute, dass er damals im realen Leben Dinge tat, die die meisten jungen Männer heutzutage nicht auf der Playstation wagen würden…

Er verbrachte weitere Jahre im Irak als „Private Contractor“, also Söldner. Ein Afrika-Besuch veränderte Manders Leben, er wurde Zeuge des jammervollens Sterbens von Tieren durch die Wilderei. Als Söldner hatte er viel mehr Geld verdient als Soldat, sich Häuser und Grundstücke davon gekauft. Die Mehrzahl davon veräußerte er, um mit seinen Kenntnissen militärischer Taktik und Vorgehensweise eine Wildtierschutzorganisation in Zimbabwe aufzubauen – die International Anti-Poaching Federation. Über ihr Entstehen berichtet er in einem berühmten TEDx Talk:

Von dieser Art Einheiten gibt es in verschiedenen zentral- und ostafrikanischen Ländern nicht wenige. Häufig sind die Ranger-Truppen paramilitärisch organisiert, ähnlich wie bei der IAPF. Doch Mander ging zwei Schritte weiter: Seine Truppe is(s)t vegan; denn wer (edle) Tiere schützen will, dürfe (unedle?) Tiere nicht essen. Und außerdem formierte er eine reine Frauen-Truppe und nannte sie: Akashinga – die Tapferen.

Es handelt sich um minderprivilegierte Frauen aus der Region, häufig von ihren Männern unterdrückt und misshandelt. Mander erzählt, dass er und seine Ausbilder dachten, dass sie im Grundausbildungstraining die Frauen in die Hölle schicken würden. Doch nichts konnte die Frauen beeindrucken: „Denn da waren sie schon gewesen…,“ berichtet Mander in einem Video. Zitat von der IAPF-Homepage:

These women aren’t called the ‘Brave Ones‘ for no reason, they have already overcome abuse, marginalisation and trauma. Now they are empowered to protect themselves and the majestic African animals under constant threat.

Our training is tough, we ensure our rangers are prepared for the task in front of them. We put them through the four pillars of misery – hunger, exhaustion, cold and wet modelled after special forces training, and they succeed.

https://www.iapf.org/akashinga

National Geographic, eines der angesehensten Geo-Magazine der Welt (-> https://de.wikipedia.org/wiki/National_Geographic_Society bzw. https://www.nationalgeographic.de/ hat einen Kurzfilm über das IAPF-Training gedreht, der vom berühmten Regisseur James Cameron(„Terminator“, „Titanic“, „Avatar“ u.a.) mitproduziert wurde. Soweit zur Erläuterung; der knapp viertelstündige Film sagt mehr als tausend Worte, Siehe nachstehend:

The Brave Ones | National Geographic With many of Africa’s key species, including elephants, heading toward extinction, Akashinga is a radical, new and highly effective weapon against poaching.

Wir bei roninkravmaga teilen die Ideale der IAPF; daher stelle ich bei jedem der wöchentlichen Seminar-Trainings die „Dana“- also Spenden-Box auf: Jede/r zahlt dann darin so viel ein, wie er/sie glaubt, dass das betreffende Training wert war. Davon entnehme ich nur etwas für meine Auslagen (sofern ich welche habe); der Löwenanteil geht an die IAPF.

Wenn man so will, veranstalte ich also die rkm-Trainings als eine Art Fundraising der anderen Art: Keine Parties, kein Flohmarkt, keine Sammelaufrufe etc., sondern ich stelle meine KM-Lehrkompetenz in den Dienst dieser Sache.

Wer mehr über Damien Mander und die IAPF erfahren will, dem sei auch der Rich Roll-Podcast empfohlen: Der US-Ultratriathlet und Vegan-Aktivist Rich Roll hat in seinem bekannten Podcast den Australier über sein Wildtierschutz-Engagement interviewt, zu hören hier: https://www.richroll.com/podcast/damien-mander-419/

Wer selbst sogleich aktiv werden will, kann spenden oder ein Fundraising organisieren oder sich anderweitig einbringen: https://www.iapf.org/donate


Fundraising & Donoring:
Für unsere wöchentlichen Seminartrainings, die ein- oder zweitägigen Workshops zur „Achtsamkeit in der Wildnis“, sowie „eatless.meditatemore.runbarefoot“ erheben wir keine Gebühren, sondern bitten im Sinne des buddhistischen „dana“ um eine angemessene Spende zur Unkostendeckung, für ein Abendessen für die Instructors sowie zugunsten der Wildtier- & Naturschutzorganisation IAPF.