Von Bonn in den Kraichgau

Fortunen im Kraichgau

Peter, Jochen, Philip: Fortunen im Kraichgau!

Die Anreise mit Philip, der seine erste Mitteldistanz absolvieren sollte, verlief sehr angenehm. Untergebracht waren wir – wie immer – im Kurpark unweit des Ziels, direkt an der Laufstrecke.

Philip genoss sichtlich die Atmosphäre bei einem solchen Event. Ob es die Startunterlagenausgabe war, die Triathlonmesse, oder aber die Banner an den Straßen, die uns Triathleten „Herzlich Willkommen“ hießen, all dies machte Eindruck. Ich kannte das noch von meinen früheren Wettkämpfen, jetzt ist dieses Staunen etwas verloren gegangen, leider. Aber die großen Augen von Philip steckten dann doch etwas an.

Philip im Kraichgau

Philip bei der Challenge Kraichgau

Die Räder wurden gecheckt, eine Streckenbesichtigung mit dem Rad unternommen, am Abend lecker Hefeweizen getrunken (etwas zu viel für einen ambitionierten Athleten *g), am Morgen dann der Hardtsee getestet. Neoprenverbot ob der doch warmen Temperaturen stand im Raum, anders gesagt, diese Meldung stach mir wie ein Schwert in meine Triathletenbrust. Aber wer auch immer hat nächtens dann wohl Eis in den See gekippt, Neopren war am Morgen erlaubt.

In der Nacht vor dem Wettkampf wurde ich wach, weil es im Bett so kalt war. Das lag nicht am Wetter! Ich habe wie bei einer fiebrigen Erkältung geschwitzt, und zwar richtig. Wäre ich zu Hause, hätte ich in der Nacht die Laken gewechselt, so konnte ich mir nur ein Handtuch auf das Bett legen. Hört denn diese Nervosität vor einem Wettkampf nie auf?

Rad-Wechselzone

Rad-Wechselzone

Ein gemeinsames, frühes Frühstück (sagt ja schon der Name, Spätstück ist mir unbekannt *g) mit vielen Vereinskameraden lockerte mich etwas. Das Brimborium am Schwimmstart wiederum fesselte Alle. Philip, aber auch unser „Vereinsarzt“ Jochen (ebenfalls erste Mitteldistanz) genossen dieses Zusammenkommen vieler Triathleten sichtlich. Mit AC/DC und einem mächtigen Kanonenschuss wurden die einzelnen Wellen gestartet. Bei mir lief es zu Beginn wie immer:

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Schöner Stress

Am 08. Juni konnte/durfte ich mal wieder im Rhein baden! Grund hierfür war der von mir zum zehnten Mal absolvierte Bonn Triathlon – ein Klassiker in meinen Augen. Deshalb habe ich mich auch entschlossen, diesen zu absolvieren, obwohl bereits eine Woche später die Challenge Kraichgau anstand.

Aber Bonn ist für mich ein Muss, und auch die erste Überprüfung, ob denn meine alten, kaputten Knochen die Belastung mitmachen. Mit dabei vom geilsten Club der Welt (für die „Nichtwisser“, gemeint ist natürlich Fortuna Düsseldorf!) noch Bernd und Holger, Letzterer wieder traditionell nur mit Badehose bekleidet und auf seinem alten MTB unterwegs.

Die Distanzen ändern sich nicht, laut meiner neuen GPS Uhr waren es diesmal sogar 4,1 Kilometer, vielleicht bin ich aber auch schief geschwommen, was aber im Rhein schwer möglich ist. 🙂

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Straßen-Allroundrad Roots Race 3 zu verkaufen!

In unserer Garage fehlt der Platz für all die Landy-Teile und -Ersatzteile bzw. für die Offorad- und Outdoor-Ausrüstung – und deswegen müssen ein paar unserer Fahrräder raus… Da bietet sich eine gute Gelegenheit, wer ein Einsteiger- oder Trainings-Allroundrad sucht, um das Wettkampfrad zu schonen.

Wir haben zwei Roots Race 3, die beide einen Ironman 2005 und die nicht allzuvielen Trainingskilometer dafür absolviert haben. Baujahr ist 2004 (sind drei Jahre später auf Kuota K-Faktor umgestiegen – danach haben wir die Roots-Bikes wenig genutzt, da auch noch MTB und Crossbikes vorhanden sind). Gefahren sind die beiden Roots-Bikes von einem 173cm/63 kg-Mann bzw. einer 165cm/56 kg-Frau.

Das Herren-Rad:

Aluminium mit Karbon-Vordergabel, Straßengeometrie, Rahmengröße S, Ultegra-Gruppe (2×9 Gänge, m. 53×27), Schaltung in den Bremsgriffen, Look Keo- (Mann) bzw. SPD- (Frau) Pedale, Profile-Aerolenker mit klappbaren Armauflagen, Schwalbe Durano Plus-Mäntel, selle italia-Sattel auf Amoeba Vitra-Sattelstütze, Tacho Ciclomaster cm 212. Polar-Kilometer/Tempo-Abnehmer sowie Kadenz-Abnehmer ist dran und kann dran bleiben, wenn gewünscht.

Das Damen-Rad:

Prima Allrounder für Straße & Berge, Anstiege & Abfahrten, da alle Griffarten möglich, plus Aero-Position. Durch Durano Plus-Mäntel auch auf nicht-asphaltierte Wege nutzbar.

Aktuelle Version des Hersteller hier: http://www.roots-bikes.com/index.php?event=road&model=race&variante=three

VB: jeweils 500 €.

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World-Klapprad-Meisterschaft mit Oberlippenbart

Den b2run als Koppeleinheit habe ich bekanntlich am vergangenen Donnerstag erfolgreich absolviert. Einen Tag später dann ging es direkt  weiter nach Berlin. Der Garmin Velothon über 120 Kilometer durch Berlin und das Brandenburger Land stand auf dem Programm. Die prognostizierten Wetterverhältnisse waren aber alles andere als verlockend. Aber der Optimist in mir sagte: „Das wird schon“.

Am Freitag also gegen Mittag von der Arbeit direkt Richtung Hauptstadt. Am Abend, da freute ich mich besonders drauf, gab es ein Essen in einem schicken Lokal an der Spree. Das war die Einlösung der Wette mit Frank, die wir im Trainingslager auf Mallorca eingingen. Ich war mir sicher, der HSV schafft die Relegation, Frank hielt dagegen – und verlor. *g

Das Wetter hielt sich, es war trocken, sogar sonnig, meine Hoffnung auf ein ebensolches Wetter am Wettkampfsonntag stieg.

Für den Samstag hatte sich Frank ein “Programm“ ausgedacht. Ich war als Gast in seiner “Mucki-Bude“ zum Schwimmen und Spinning vorgemerkt. OK, warum nicht. Hätte er mir nur vorher was gesagt, hätte ich Badebux, Schwimmbrille und anderes nützliches Zeug mitgenommen. Aber ein solch ambitionierter Triathlet wie Frank hat ja von allem zu viel, also unter anderem auch zwei Schwimmbrillen und genügend Badebuxen. *g

Zuerst konnten wir in dem großzügigen Schwimmbad unsere Bahnen ziehen (Dauer 60 Minuten), bevor es dann zu meinem ersten (!) Spinningkurs meines noch so jungen Lebens kam. Die Spinning-Instructorin (was für ein Wort) ist selber Triathletin, und macht jeden Samstag mal locker zwei Trainingseinheiten hintereinander. Ich hingegen war bereits nach fünf Minuten mehr damit beschäftigt, auf die Wanduhr zu schauen (1.15 Stunden sollte der Kurs dauern) und hoffte, alles bald hinter mir zu haben. Unsere Einpeitscherin hingegen lächelte, sang teilweise bei der von ihr zusammengestellten Musik mit – während ich enorm schwitzte.

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Ich kann es ja noch!

…auch wenn man lange nichts mehr hörte – es gibt mich noch!

Nachdem ich nun das Trainingslager auf Mallorca absolvierte, mehr Radkilometer in den Beinen habe als zu jeder vergleichbaren Zeit der Vorjahre, trotz der im September erlittenen Verletzungen, an denen ich teilweise immer noch laboriere, bin ich – erscheint es mir – fitter als in den letzten Jahren.

Vielleicht liegt es daran, dass ich nach dem Unfall und der erzwungen Zwangspause (manchmal dachte ich sogar, ich könne nie wieder meinen Sport ausüben) wieder den alten Spaß, die Begeisterung, neu entdeckt habe. Es ist tatsächlich so, dass ich dankbar bin, wieder laufen zu „dürfen“, oder es inzwischen genieße, in das von mir nicht so sehr geliebte Schwimmbad zu gehen.

Es ging sogar so weit, dass ich mir im Dezember des letzten Jahres (zu einem Zeitpunkt, als ich noch auf Krücken lief) ein neues Fahrrad gönnte, dass FOCUS Izalco, mit Dura Ace DI2. ☺

Inzwischen komme ich wieder auf mindestens sechs, in der Regel aber auf sieben bis acht Trainingseinheiten in der Woche. Ich laufe – bei Wind und Wetter – inzwischen auch schon 90 Minuten am Stück, mehr wollte ich dem geschundenen Becken bisher nicht zumuten. Aber ich merke, wie es immer besser wird.

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Dass die Rose dir zum Beispiel werde

(Auf die Bilder klicken, um zu einer größeren Version und Bilderläuterungen in einer Galerie zu gelangen…)

Zurück von unserer Marokko-Tour vom 6.-28. April; eine besondere Herausforderung, die wir mit der Zähigkeit von  (Ex-)Triathleten gut zu überstehen wussten: Mehr als zwei Tage jeweils Hin- und Rückfahrt mit der Fähre, dann ging es in Tanger Med los – über Chefchaouen, Fes, Modelt, Imilchil in die Sahara-Ausläufer bei Zagora und über den Atlas zurück nach Marrakesch und schließlich wieder zum Fährhafen Tanger Med.

Dazwischen kalte Nächte und heiße Tage, Mensch und Material zermürbende Stein- & Schotterpisten, Sanddünen, gelegentliche Steinwürfe nach uns, Schlauchabriss und Ölverlust, Dünenspiele, Sonnenstich, Übelkeit, Erbrechen, Erkältung, Fieber, auf einer Etappe der Libya-Rallye (2014 Morocco Edition) gelandet und „get lost“ im Labyrinth der Souks und immer, immer ein Anleger-Bier nach Ankunft am Etappenziel.

Hier ein kleiner Eindruck – (sooner or later) there is more to come, wenn etwa 2000 Bilder (oder mehr) gesichtet und sortiert sind. All pictures here taken by iPhone 4S.

Songempfehlung: Tinariwen („Emmaar“, „Imidiwan: Companions“)

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