Saison-Start: Trainingslager in Malle

Peter legt sich in die Kurve

Peter legt sich in die Kurve

Nun geht sie wieder los, die Saison. Und das Blog kann endlich wieder mit Leben gefüllt werden.

Bisher lief mein Training so lala, natürlich auch dem schlechten, kalten Wetter geschuldet. Aber jetzt bin ich wieder voll im Soll. Gerade habe ich das schon fast obligatorische Trainingslager auf Mallorca beendet.

Gleiche Stelle, gleicher Ort, gleicher Veranstalter. Alles top, und klasse Wetter zwei Wochen lang. Leider ist mir ein kleines Missgeschick passiert, in dem ich mal anders vom Rad abgestiegen bin als sonst. Diesmal über den Lenker. Blöd, dass eine Mauer im Weg stand, die mich, meinen Helm und das Rad herausforderte. Die Mauer gewann, leider. Der Helm rettete meine Denkerstirn vor Schlimmerem, bezahlte diesen heroischen Einsatz aber mit einem Bruch. Das Rad wehrte sich auch, konnte aber ebenfalls nicht verhindern, dass der Sattel in Mitleidenschaft gezogen wurde.

 Mein Körper wurde hingegen weitestgehend verschont. Lediglich blaue Flecken an Schulter und Beinen, eine kleine blutende Wunde am Finger, und eine Stauchung des Nackens. Glück gehabt. Das Trainingslager habe ich dann fortgesetzt mit einer Tour am nächsten Tag nach San Salvador. Immer wieder schön, sowohl die Anfahrt als auch der fünf Kilometer lange, aber gleichbleibende Anstieg. Wer einmal oben war an der Kapelle, sollte übrigens nicht versäumen, reinzugehen. Die meisten wissen leider nicht, dass dort im Vorraum des Klosters sechs Original Weltmeister-Trikots hängen. Gespendet von Guillermo Timoner, der aus der Region stammt und diese Trikots in der Zeit von 1955 – 1965 in Steherrennen errang.

Insgesamt kam ich in den zwei Wochen auf knapp über 1.000 gefahrene Kilometer, das Koppeltraining kam auch nicht zu kurz, und – ganz wichtig – ich habe mich hinreißen lassen, mit Christoph Fürleger am frühen Morgen ein Schwimmtraining zu absolvieren! Alles in allem war das „Lager“ also erfolgreich. OK, dass ich jetzt eine Entzündung in der Achillessehne habe, nehme ich mal hin, verbiete mir für vier Wochen das Laufen und hoffe, im Juni dann die geplanten Wettkämpfe absolvieren zu können.

Diese Woche lasse ich es also noch ruhig angehen, am Wochenende werde ich Zuschauer sein beim Düsseldorf Marathon, in der kommenden Woche dann wird aber wieder fleißig Rad gefahren und verstärkt auf das Schwimmtraining Wert gelegt. Die fehlenden Laufeinheiten verbringe ich demnach im Wasser. *g

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