„Zäck Attack“ auf Streckenbesichtigung


Till Schramm und Jürgen Zäck

In zwei Wochen ist es soweit, Start beim Kölner Triathlon über die Halbdistanz, Auswärtsspiel sozusagen.

Was erwartet den/die Düsseldorfer – diese Frage stellte sich Mark „Tulpe“ Fritz und mir. Schön, dass der Veranstalter für die auswärtigen Gäste (und nicht nur für die) eine Besichtigung der Radstrecke anbot. Und nicht nur das, als Schmankerl sollte diese Radtour der Altmeister persönlich begleiten: Jürgen Zäck.

Fast obligatorisch wurden wir Düsseldorfer (und nicht nur die) in der verbotenen Stadt mit Regen empfangen. Allerdings bei diesem Sommer vermute ich eher, dass diesmal die Kölner ihre Hände nicht im Spiel hatten. Treffpunkt war in der Schaltzentrale des cologne triathlon im Severinsviertel. Dank eifon haben wir es tatsächlich geschafft, dort anzukommen (später hatten wir beim rauskommen leichte Probleme, vielleicht will Köln seine Gäste nicht ziehen lassen *g).

Einige Teilnehmer waren bereits da, und trotz miesen, nasskalten Wetters war die Stimmung gut. Diese wurde noch besser, als es gegen 9.30 Uhr aufhörte zu regnen. Später sollte sogar die Sonne rauskommen. Tja, „wenn Engel reisen“ *g.

Zäck „Attack“ kam aus Koblenz, aber nicht mit dem Rad, wie ich vermute. Eine kurze Ansprache des Altmeisters über Ernährung vor dem Wettkampf, dann sollte es auch schon losgehen. Über die „Katzenköpp“, wie der Rheinländer das Kopfsteinpflaster nennt, zum Rheinufer. Zu Beginn hielten wir an jeder Mülltonne, weil Uwe Jeschke, der Veranstalter des Triathlons, zu allem etwas zu erzählen hatte: „Hier müsst ihr beim Laufen die Treppe hoch, hier ist ein Verpflegungsstand, dort ist die Wechselzone“ etc. Tulpe und ich guckten uns an: „Wenn das so weitergeht…“

Aber nachdem wir aus der Innenstadt raus waren und Richtung Fühlinger See fuhren, wurden die Erklärungen von Jeschke auch weniger, aber trotzdem war er irgendwie immer zu hören. 😉

Zäck beantwortete derweil die Fragen der Teilnehmer vom gestandenen Ironman bis hin zum Triathlon-Rookie. Noch in Köln gesellte sich dann auch Till Schramm zu uns. Till, der am Tag zuvor in Hückeswagen Westdeutscher Meister über die Halbdistanz wurde, hatte keine Lust auf Rennradfahren. Kein Grund aber, einen Altmeister wie Zäck auf dem Rennrad ziehen zu lassen. Locker hielt er auf seinem Citybike mit; mehr noch, er gab uns sogar Windschatten (Verrückte, diese Triathleten).

Am Fühlinger See (der eigentliche Start der Radstrecke) trafen wir die Düsseldorfer Abordnung der Triabolos aus Hamburg, die ein Training auf oder besser in der Regattabahn, der Wettkampfstrecke des cologne triathlon, vorhatten. Nach einem kurzen Gespräch – ich kenne ja die meisten – ging es dann auf der Original-Radstrecke weiter.

Die Kölner Strecke ist flach, aber auch sehr windanfällig. Olaf Sabatschus hatte dies 2008 bei seinem Sieg auf der Langdistanz bereits bemängelt („Ich komme nur wieder, wenn der Wind abgestellt wird“). Von diesen Winden konnten wir uns auch am Sonntag überzeugen. Gut, dass ich nur die 90 Kilometer fahren muss.

Zurück Richtung Innenstadt führte ich ein Gespräch mit Zäck, ob er mir denn aufgrund seiner langjährigen Erfahrung empfehlen könnte, das doch sehr aerodynamische Rad „Specialized Shiv“ vom Team HTC zu fahren. Die Antwort, ich wäre ja sehr beweglich, überraschte und freute mich zugleich (hab ich erwähnt, dass ich die Möglichkeit bekomme, das Zeitfahrrad vom Team HTC käuflich zu erwerben? *g) Es sollte somit auch bei dieser extremen Position für mich, mit einiger Eingewöhnung, machbar sein. Dann schauen wir mal Anfang des Jahres, ob mir das Rad auch real, und nicht nur im Fernsehen bei der TdF oder jetzt der Vuelta, gefällt..

Nach circa zweieinhalb Stunden war dann die Tour mit dem stets freundlichen Jeschke, der Legende Zäck und den Teilnehmern des cologne triathlon zu Ende. Im Büro des Veranstalters konnte man noch Kaffee trinken, Säfte wurden gereicht und weitere Gespräche geführt. Tulpe und ich aber mussten wieder nach Düsseldorf, unser Visum für Köln war zeitlich begrenzt. 😉

PS: Mit Jeschke habe ich ja für Ibiza eine Wette laufen, damit er sich aber schon mal an den Genuss eines richtigen Bieres gewöhnen kann, habe ich ihm am Sonntag eine Flasche unseres leckeren „Füchschen“ aus der Altstadt mitgebracht. Er wollte es am Abend genießen, seitdem habe ich nichts mehr von ihm gehört. *g

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1 Antwort zu „Zäck Attack“ auf Streckenbesichtigung

  1. Uwe sagt:

    Ach ist das schön:-))).Dat. Füchschen habe ich mir noch aufgehoben, nehme ich mir aber wohl heute mal vor:-). Bis nächste Woche. Gruß Uwe

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