Daumen drücken

Gestern Nachmittag hatte ich meine – vorerst letzte – Physiotherapie.

Zum Ende hin bekam ich leider keine Streicheleinheiten, sondern musste mit diversen Kräftigungsübungen versuchen, mein Becken respektive die Muskulatur wieder aufzubauen. Interessant, aber auch ungewohnt. Ich bin in der Beziehung sicher wie die meisten auch etwas schludrig gewesen in der Vergangenheit, was solche Übungen – auch in Bezug auf die Rumpfstabilität – betrifft.

Wie wichtig das aber ist, merke ich jetzt nach meiner Verletzung. Das Laufen fällt zwar weiterhin schwer, obwohl ich in dieser Woche doch tatsächlich schon auf beachtliche 60 Minuten gekommen bin. Am Stück – hintereinander! *g
Aber – durch die Kräftigungsübungen merke ich tagtäglich, wie trotz der Belastung die Schmerzen immer weniger werden. Unabhängig davon geht mein Doc davon aus, dass ein komplett beschwerdefreies Laufen erst in drei Monaten möglich ist.

Die heute erfolgte Untersuchung der Schulter ergab, dass die störende Titanplatte entfernt werden kann. Will heißen, in zwei Wochen habe ich einen OP-Termin. Dann kommt das blöde Ding endlich raus, denn in den letzten Wochen hatte ich den Eindruck, der Körper wehrt sich und stößt die Platte ab. Nun kommt sie raus, und hoffentlich wird dann endlich alles gut!

Unabhängig davon – angeschlagen, verletzt oder was auch immer. In den letzten zehn Jahren bin ich im Januar noch nie so viele Kilometer mit dem Rad auf der Straße gefahren. Natürlich spielt mir da das milde Wetter in die Karten, trotzdem, mein Bewegungsdrang nach fast vier Monaten Untätigkeit ist wohl so groß, es müsste hier schon hageln und/oder schneien, bevor ich mir das Radeln verbiete.

Leider hinke ich im wahrsten Sinne des Wortes bei den Laufkilometern hinterher. Aber wenn es auch nur 30 Minuten sind, die ich aktuell in der Regel laufe, so bin ich doch froh, dass es nun endlich aufwärts geht.

Jetzt bitte die Daumen drücken, dass die Operation gut verläuft, dann wird es ja doch was mit der Fortsetzung der Karriere. *g

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