Neue Hoffnung keimt auf!

Ironman-Tattoo

Ein Eiserner bleibt immer eisern!

Jetzt bin ich seit über neun (!) Wochen ohne sportliche Betätigung. Die Krücken nutze ich zwar nur noch für längere Wege, aber der Verzicht auf Schmerztabletten ist noch nicht möglich.

Nachts werde ich regelmäßig wach, wenn ich mich umdrehe. Dann bleibe ich entweder auf oder nehme eine leichte Schmerztablette und versuche wieder einzuschlafen. Zuletzt dachte ich, es wird alles gut, aber seit einigen Tagen schmerzt die Schulter wie vor vier Wochen und ich habe erneut Probleme im Alltag, die sich ein Gesunder nicht vorstellen kann. Hier ist beispielhaft das Anziehen eines Hemdes/Pullis oder Mantels zu nennen.

Den Wettkampf in Mexiko habe ich aus verständlichen Gründen absagen müssen (da wäre ich jetzt normalerweise und würde es mir gut gehen lassen). Mein geplanter Snowboard-Urlaub Ende des Jahres in Mellau/Österreich fällt auch ins Wasser (oder Schnee), da gerade beim Snowboarden die Gefahr eines Sturzes bei jeder Abfahrt gegeben ist. Nun ja, da kann ich sogar verstehen, dass mich mein Doc verständnislos anschaute, als ich fragte, ob aus ärztlicher Sicht etwas gegen diese sportliche Aktivität bestünde. ☺

Gestern dann die „Eingebung“. Es gibt ja nicht nur halsbrecherische Abfahrten, die man unbedingt in einem Winterurlaub erleben muss. Den Vorschlag meiner Kollegin, ich könnte ja auch wandern, habe ich zwar sofort abgelehnt, aber… was spricht eigentlich gegen Ski-Langlauf (vorbehaltlich Zustimmung meines Orthopäden)?

Nichts! Genau! Ich bin zwar noch nie auf diesen schmalen Brettern gestanden, aber wir wissen ja alle, dass sehr häufig gerade diese Sportart im Winter als Alternative für uns Triathleten vorgeschlagen wird. Also, seit gestern habe ich wieder Spaß an der Planung für Ende Dezember/Anfang Januar. Sollen die Anderen sich die Hügel herunterstürzen, ich werde beschaulich, aber ausdauernd, das Langlaufen erlernen (hoffentlich). Wenn ich dann so gestärkt wieder das triathlontypische Training beginnen darf, habe ich zumindest etwas Grundlage (und keine Langeweile in Mellau *g).

Ein weiterer Grund, von aufkeimender Hoffnung zu sprechen, ist der Kommentar von Gastautor Jürgen Strott zu meinem „Unfallbericht“. Dort erzählte er, dass er Ähnliches erlebt hätte, und doch zwei Jahre später die Qualifikation für den Ironman Hawaii erreichte.

Ich habe jetzt schon den Flug nach Kona 2015 gebucht. ☺

Dieser Beitrag wurde unter Skilanglauf, Snowboarden veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.