Der wichtigste Tag des Jahres!

Letztes Jahr live vor Ort, heute zuschauen vor der Mini-Glotze – egal, es ist der wichtigste Tag des Jahres! Ironman in Hawaii!

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Über Oliver

Professional Krav Maga Instructor (KMG), Kettlebell Instructor (HKC). Mentaltrainer (MBSR, NLP).
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1 Antwort zu Der wichtigste Tag des Jahres!

  1. Thomas Koch sagt:

    Da war er wieder da, der Tag vor dem IM Hawaii. Gott sei Dank steht für uns daheimgebliebenen der Samstag zur freien Verfügung. Also kann man es locker angehen lassen, samstägliches Einkaufen, Straße kehren, Sport treiben, Viecher Gassi führen, …..
    Die Sonne steht kurz über dem Taunus, auf dem Dorf läuten die Kirchturmglocken den Sonntag ein, das Abendessen steht bereit, der Computer ist eingeschaltet und bei Gott, der Livestream steht. Die Familie sieht den kommenden Ereignissen völlig fassungslos entgegen. Wie kann man sich vor einen Laptop Bildschirm nur aufhalten? Schlechte Bilder, Ami Kommentar, schwimmen, erkennen kann man niemanden. Was hat der nur davon? Dann, die ersten Athleten kommen aus dem Wasser, Namen werden genannt, erkennen kann man auf Grund der schlechten Qualität der Bilder fast nichts. Dann die Bilder vom Radfahren. Minutenlage Einstellungen von einsamen Athleten in der Lavawüste. Schafft es Sebi ran zufahren? Fordert der Höllenritt des Ami´s seinen Tribut im Energy Lab wie letztes Jahr? Fragen, deren Antworten erst im Rennverlauf konkretisiert werden. Ich gebe es zu, ich erwarte das Leiden, oder den mentalen Fight oder den unbedingten Willen zu siegen, im Finish Duell. Aber bis dahin bin ich schon im Bett. Denn seit 10 Jahren findet am Sonntag nach dem IM Hawaii in Neuberg der Friedenstauben Duathlon statt, an dem ich so oft es geht teilnehme. Deshalb gehts relativ früh, also vor dem Zieleinlauf des ersten Athleten in die Falle.
    Aber am Morgen, nachdem hektisch, die Informationen zum Rennen abgerufen werden, gehts dann zur live Übertragung. Und ich gebe es zu, ich genieße es, jedes Jahr wieder.
    You are an ironman!
    Brötchen kauend läuft mir die Gänsehaut bei der Ansage „You are an Ironman“ über den Körper.
    Aber danach heißt es vom virtuellen Mitleid zum aktiven Sport. 6 Kilometer Laufen, 24 Kilometer Radfahren, 6 Kilometer Laufen, fast 600 Höhenmeter. Wenn es richtig schmerzt, erinnere ich mich an die Übertragung von Kona, an die Höllenqualen der Triathleten, an die Freude in den Gesichtern der Finisher, die Gänsehaut kommt und die Motivation ist präsent.
    So wirkt dieser Virus über den halben Erdball jedes Jahr wieder.

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