Mai 26 2010

Um Video geht’s doch gar nicht

Oliver

Zuletzt hat Cliff Etzel mit seinem Beitrag Video Cameras – a personal perspektive Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Darin begründet er seine Distanz zu den Hybrid-Spiegelreflexkameras wie der Canon 5D MkII u.a. so:

I’m calling it as I see it. DSLR video is a fad – at least in solo video journalism it is. Plain and simple. There are many who have become enamoured with the so called uber cool extreme shallow depth of field flavor of the moment, equating it to creative license and thus making it their top priority, and in the process, losing sight of the first rule of solo video journalism: It’s the story, not the gear.

Well, exactly. Eine ähnlich gelagerte Kritik (It’s the story) hat u.a. Colvin Mulvany (Video at newspaper needs to improve) geäußert. Freilich:

Es gibt in der Tat einige Beispiele, bei denen Hybrid-DSLR-Besitzer – mehr vom Fotografischen denn vom Filmen kommend – sich am Video versuchen und mehr oder weniger kläglich scheitern. Was ich einerseits nicht so schlimm finde, denn: Die Leute lernen.

Vielleicht sollte man auch durchaus den Mut bewundern, öffentlich zu lernen und seine Lern- und Experimentierphasen für jedermann zu dokumentieren. Frei nach Transparenz-Guru Jeff Jarvis: Es helfen einem kritische Kommentare sich weiterzuentwickeln. Mit Finding the Frame gibt es mittlerweile von Mulvany ja sogar eine eigene Site, die sich dem Zur-Schau-&-Kritik-stellen widmet.

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Apr 16 2010

5DMk2 bei der Eintracht-Arbeit

Oliver

So sieht mein Hybrid-DSLR-Equipment (Canon 5DMk2 mit 70-300er Canon IS Telezoom, Sennheiser MKE-400 Richtmikrofon samt Windschutz, LCDDVF-Displaylupe, Dörr ps14-Stativ) derzeit aus:

5DMK2_training.jpg

Und ein Blick durch die Displaylupe bei laufender Videofunktion sieht etwa so aus:

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Apr 8 2010

Robert Rodriguez‘ Riesen-7D

Oliver

In diesem Blog geht es ja immer wieder ums alltägliche Produzieren, um die Arbeit im Tages(zeitungs-)Journalismus. Und damit letztlich um „Backpack“-Journalism: Will heißen, um Workflow und Equipment, die einen schnellen, flexiblen Einsatz on-the-go möglich machen. Auch wenn man sich an den Ansprüchen des Bombay Flying Clubs orientiert…

Damit hat das Riesen-Equipment des Regisseurs Robert Rodriguez, mit dem er seine Hybrid-DSLRs umgibt, offensichtlich nichts zu tun. So sieht der Weg aus, den ich definitiv nicht gehen möchte: Robert Rodriguez shooting music video on 2 Canon 7ds

Mal abgesehen davon, ob ich jemals so berühmt werde wie Robert Rodriguez. 😉