Sep 16 2010

Der Rasen im Fußball-Stadion

Oliver

Für den Frankfurter Eintracht-Fan ist die Commerzbank-Arena nach wie vor das Waldstadion, also ein Ort mit (Fußball-)Tradition, und deswegen habe ich die Videokolumne der Frankfurter Rundschau über Pressekonferenz und Training vor dem Bundesliga-Spiel am Wochenende auch „Waldstadion“ genannt. Vor der aktuellen Bundesliga-Saison hieß die noch „Eintracht aktuell“, aber das war offensichtlich zu farb- bzw. gesichtslos – man konnte sich an die Videos, aber nicht an deren Titel erinnern.

Vor dem Spiel gegen den SC Freiburg am Freitag gab es viel Gezeter um den vom Klitschko-vs-Peter-Kampf ramponierten Rasen. Die Eintracht ist ja auch nur Mieter der Commerzbank-Arena-formerly-known-as-Waldstadion und die Stadion-Betreibergesellschaft hat eben ihre eigenen Interessen. Die läßt es sich natürlich nicht entgehen, Madonna oder Klitschko gewinn- und imageträchtig unters Cabrio-Dach zu bekommen und läßt sich dabei vom Wunsch der Kicker wie deren Fans nach einem einwandfreien Rasen wenig beirren.
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Apr 16 2010

5DMk2 bei der Eintracht-Arbeit

Oliver

So sieht mein Hybrid-DSLR-Equipment (Canon 5DMk2 mit 70-300er Canon IS Telezoom, Sennheiser MKE-400 Richtmikrofon samt Windschutz, LCDDVF-Displaylupe, Dörr ps14-Stativ) derzeit aus:

5DMK2_training.jpg

Und ein Blick durch die Displaylupe bei laufender Videofunktion sieht etwa so aus:

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Jan 29 2010

Shit Happen-Z – Folge 3

Oliver

Die Serie Shit Happen-Z berichtet in loser Folge von den Pleiten, Pech und Pannen während der allwöchentlichen Multimedia-Produktion.

Bei der „Eintracht aktuell“-Folge vom vergangenen Donnerstag ging einiges schief – das lag aber nicht zuletzt daran, dass die besondere Konstellation der Pressekonferenz von Eintracht Frankfurt eine Medienmeute in die Katakomben der Commerzbank Arena geführt, die dort selten anzutreffen ist. Torhüter Nikolov, der „ewige Oka“, macht sich nach New York aus dem Staub, Christoph Preuß muss die Profikarriere nach einem langen mühevollen Comeback-Anlauf aufgeben (hoher Schnief-Faktor) und ein neuer Stürmer wird von Bruchhagen & Co. aus dem Zylinder gezogen. Folglich kam es zu einem Gebalge vor allem der Fotografen und Fernsehleute vor den Protagonisten, die vom Pressechef der Eintracht mühevoll im Zaum gehalten werden mussten.

Die Print-Leute wollen sehen und fragen stellen können und verstehen, was die Eintracht-Vertreter sagen (geht nicht, wenn Kameras permanent rattern). Die Fotografen wollen ihre Bilder, ganz nah, ganz vorne. Die Fernsehleute wollen auch ihre Bilder, aber von hinten, wohin sie verbannt wurden. Daher müssen die Fotografen raus aus dem Sichtkanal der TV-Menschen, und die Print-Journalisten müssen brav in der ersten Reihe sitzen bleiben. Die Fotografen brauchen nur einen Moment, die Kameramänner haben ihre Mikrofone drahtlos oder per Kabel verbunden vorne auf dem Tisch stehen.

Und wo bleib‘ ich, der einzige Multimedia-Fuzzi im Raum?

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Jan 25 2010

Shit Happen-Z – Folge 2

Oliver

Die Serie Shit Happen-Z berichtet in loser Folge von den Pleiten, Pech und Pannen während der allwöchentlichen Multimedia-Produktion.

Beim „Eintracht aktuell“-Video vom 21.1.2010 („Ich bin ein relativ guter Junge“), hier in der Vimeo-Version…

…hatte ich meinen H2-Audiorecorder vor Ricardo Clark aufgebaut. Dumm nur, dass ein Radio- oder Fernsehmann sein Mikrofon ebenfalls dort aufbaute und bei dieser Gelegenheit mein Gerät ein wenig beiseite stellte. Auf die Audioqualität hätte dies an und für sich keinen Einfluss genommen.

Wenn nicht – ja, wenn nicht der Mann dabei den Schalter für die Mikroempfindlichkeit von „High“ auf „Low“ verschoben hätte… Schlussfolgerung: Beim nächsten Mal wird der Schalter per Klebeband fixiert.

Noch keine Lösung habe ich für das Problem fotografierender Kollegen. Natürlich trifft das nicht alle. Aber: Manche haben wenig Verständnis dafür, dass ich mit meinem Multimedia-Equipment einen ganz bestimmten Winkel zu den handelnden wie sprechenden Protagonisten brauche – sowohl aus optischer wie aus akustischer Hinsicht. Das Richtmikro oben auf der Kamera kann schon viel und liefert gute Audioqualität – aber nicht über mehrere Meter.

Vor allem aber: Das Ding ist so gut, dass es Nebengeräusche eben auch aufnimmt… Das wird irgendwann mal irgendwem zum Verhängnis werden, wenn er ein paar launige Sprüche, die nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind, in meiner Nähe absondert.

Heute hat dann Murphys Law ganz heftig zugeschlagen…

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