Workflow beim Ironman in Frankfurt 2009

Oliver

Für mein Triathlon-Blog der Frankfurter Rundschau (Ironblog) habe ich zwei Video-Audioslides-Kombis produziert. Einmal eine 15-minütige Zusammenfassung des gesamten Geschehens von morgens bis nachts:

Und, zum anderen, eine etwa dreiminütige Komposition, die sich ausschließlich auf Stimmung & Situation an der Kopfsteinpflasterpassage in Maintal-Hochstadt bezieht.

Beide Clips waren natürlich 5D Mk II-Projekte, dazu kamen ein paar Fotos aus 30D-Canons.

Die Erfahrung mit diesem Projekt sagt vor allem, dass man zuviel Material schießt, das man im Anschluss bei Sortierung und Auswahl nicht mehr zeitnah zum Ereignis bewältigen kann. Natürlich hält man jeden spannenden Moment in Stand- und Bewegtbild fest. Man weiß ja nicht, ob man die Sequenzen braucht oder nicht. Daran ändert auch ein vorher fixiertes Konzept nichts, auch wenn ein solches dabei helfen kann, sich auf bestimmte Aspekte, Situationen, Menschen etc zu konzentrieren. Aber immer spielt so eine Art Mitnahmeeffekt die Rolle.

Folge: Wenn eine Veranstaltung von 7 bis 23 Uhr dauert, und man sie komplett audiovisuell „covert“, kann man kaum in Online- oder Printausgabe des Folgetages mit einem fertigen Produkt vertreten sein. Zumindest nicht, wenn da kein ganzes Team dran arbeitet.

Ich alleine habe den Montag mit Auswahl & Ausschuss verbraucht, den Dienstag mit der Produktion von “ ‚The Hell‘ in Hochstadt“. Ein weiterer Tag ging bei der Produktion des 15-minütigen Clips drauf.

Um zeitnah zu produzieren, bietet es sich also an, sich auf kurze Sequenzen zu konzentrieren – also etwa kleine Clips vom Fussballtraining einer örtlichen Mannschaft – oder auf Interviews. Die kriegt man in überschaubarer Zeit in den Griff. Ein Ironman ist für ein schnelles Projekt das ungeeignete Objekt.

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