Apr 27 2010

Lessons to learn

Oliver

Storyboard

Ich beschäftige mich immer noch mit den Nachwirkungen des Workshops mit den Jungs vom Bombay Flying Club (siehe auch hier und hier…), woran man erkennen mag, dass sich diese Fort- und Weiterbildung wirklich gelohnt hat. Kann man ja nicht immer sagen, und fragt sich danach, ob die Veranstaltung das Geld wert war. Vor allem, wenn man so ein autodidaktischer Digitalheini ist wie ich, der alles ein bißchen und nichts richtig kann, und der dann teilweise gelangweilt und teilweise interessiert ist.

Als dieser Digitalfreak nutze ich normalerweise keinerlei Papier oder Stifte mehr. Als Notizblock reicht mir das iPhone – meistens die Notizzettel-App oder diejenige für Sprachaufnahmen. Aber das obige Flipchart, das die BFC-Leute verwandten, um die Storyline mit mir zu entwickeln – das habe ich mir daheim an die Arbeitszimmer-Wand getackert. Als Inspiration, Mahnung und Erinnerung, dass sich manche Dinge doch besser erst einmal mit Hilfe von Papier durchdenken lassen. 😉

Auf dem Flipchart ist fixiert, was ich im Beitrag Der Bombay Flying Club war da beschrieben habe – die Entwicklung der Szenefolge, der Wechsel der Personen, des dazugehörigen Audios, der Stand- und Bewegtbilder, des „Hooks“, der „Breadkrumbs“, der „Climax“ und des „Payoffs“.

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Apr 19 2010

Multimedia in der Sackgasse

Oliver

“Online Journalism as it could be” lautete der Untertitel des einleitenden Vortrags der Bombay Flying Club-Mitglieder Henrik Kastenskov und Poul Madsen beim Multimedia-Workshop in Hamburg neulich. Dieser stellte sich als programmatisch heraus – denn die außer MediaStorm und DuckRabbit wohl bekanntesten Multimedia-Bastler vom BFC bekannten wohl oder übel, dass auch sie nicht (alleine) von ihren anspruchsvollen Projekten leben können.

Für die täglichen Brötchen braucht es schon ein paar – ja, eben – “bread & butter”-Jobs und auch das Sponsoring durch den Kamerahersteller Canon. Der Bombay Flying Club – benannt nach einem Flieger-Club in Mumbai (Poul Madsen verbrachte 2005 dort einige Zeit als Praktikant des “Indian Express”) – will eine richtige Agentur werden. Derzeit ist er nichts weiter als ein Name, unter dem die drei Mitglieder zeitweise zusammen arbeiten. Und ein Netzwerk an freiberuflichen Journalisten und Programmierern nutzen. Dabei produzieren sie auch die Werke anderer Fotografen, d.h. entwickeln Storyline und -telling als Auftragsarbeit; außerdem verdienen sie Geld als Workshop-Referenten.

Dennoch glauben sie an die Zukunft des Multimedia-Journalismus. Weil so viel Jobs bei den US-Medien weggefallen sind. Weil das Geld vom Printsektor ins Internet abwandert. Weil Video mehr denn je und mehr als vieles andere im Internet angesehen wird.

Weil es keine Platz- und keine Speicherplatzprobleme gebe. Weil es immer schnellere Breitband-Internetverbindungen gibt. Weil TV und Internet endgültig verschmelzen würden. Weil es Tablet-PCs und papierzeitungsartige Displayfolien geben werde. Weil es Micropayment geben werden müsse.

(Ich lass’ das mal unkommentiert stehen.)

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Apr 16 2010

5DMk2 bei der Eintracht-Arbeit

Oliver

So sieht mein Hybrid-DSLR-Equipment (Canon 5DMk2 mit 70-300er Canon IS Telezoom, Sennheiser MKE-400 Richtmikrofon samt Windschutz, LCDDVF-Displaylupe, Dörr ps14-Stativ) derzeit aus:

5DMK2_training.jpg

Und ein Blick durch die Displaylupe bei laufender Videofunktion sieht etwa so aus:

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Apr 12 2010

1 minute Videos mit dem iPhone

Oliver

Vor kurzem habe ich im Beitrag „Bewegte Standbilder bei Vimeo“ über die 1 minute group bei Vimeo geschrieben. Für diese gilt: Video must be exactly one minute long, no camera movement, no editing whatsoever, use original sound.

Konsequenter als mit einem iPhone läßt sich das wohl kaum herstellen. Denn beim iPhone gibt’s an der Videofunktion nicht viel zu drehen und zu deuteln – und die Forderung „use natural sound“ ist eine echte Herausforderung. Ohne Lo-Cut-Filter, ohne Windschutz, ist das iPhone-Mikrofon nahezu schutzlos den Umgebungsgeräuschen ausgeliefert – und umso mehr freut mich das nachstehende „1 minute“-Werk, das trotz gelegentlicher Windgeräusche das Plätschern des Wassers und das Zwitschern der Vögel erstaunlich gut wiedergibt.

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