Sep 16 2010

Der Rasen im Fußball-Stadion

Oliver

Für den Frankfurter Eintracht-Fan ist die Commerzbank-Arena nach wie vor das Waldstadion, also ein Ort mit (Fußball-)Tradition, und deswegen habe ich die Videokolumne der Frankfurter Rundschau über Pressekonferenz und Training vor dem Bundesliga-Spiel am Wochenende auch “Waldstadion” genannt. Vor der aktuellen Bundesliga-Saison hieß die noch “Eintracht aktuell”, aber das war offensichtlich zu farb- bzw. gesichtslos – man konnte sich an die Videos, aber nicht an deren Titel erinnern.

Vor dem Spiel gegen den SC Freiburg am Freitag gab es viel Gezeter um den vom Klitschko-vs-Peter-Kampf ramponierten Rasen. Die Eintracht ist ja auch nur Mieter der Commerzbank-Arena-formerly-known-as-Waldstadion und die Stadion-Betreibergesellschaft hat eben ihre eigenen Interessen. Die läßt es sich natürlich nicht entgehen, Madonna oder Klitschko gewinn- und imageträchtig unters Cabrio-Dach zu bekommen und läßt sich dabei vom Wunsch der Kicker wie deren Fans nach einem einwandfreien Rasen wenig beirren.
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Jan 29 2010

Shit Happen-Z – Folge 3

Oliver

Die Serie Shit Happen-Z berichtet in loser Folge von den Pleiten, Pech und Pannen während der allwöchentlichen Multimedia-Produktion.

Bei der “Eintracht aktuell”-Folge vom vergangenen Donnerstag ging einiges schief – das lag aber nicht zuletzt daran, dass die besondere Konstellation der Pressekonferenz von Eintracht Frankfurt eine Medienmeute in die Katakomben der Commerzbank Arena geführt, die dort selten anzutreffen ist. Torhüter Nikolov, der “ewige Oka”, macht sich nach New York aus dem Staub, Christoph Preuß muss die Profikarriere nach einem langen mühevollen Comeback-Anlauf aufgeben (hoher Schnief-Faktor) und ein neuer Stürmer wird von Bruchhagen & Co. aus dem Zylinder gezogen. Folglich kam es zu einem Gebalge vor allem der Fotografen und Fernsehleute vor den Protagonisten, die vom Pressechef der Eintracht mühevoll im Zaum gehalten werden mussten.

Die Print-Leute wollen sehen und fragen stellen können und verstehen, was die Eintracht-Vertreter sagen (geht nicht, wenn Kameras permanent rattern). Die Fotografen wollen ihre Bilder, ganz nah, ganz vorne. Die Fernsehleute wollen auch ihre Bilder, aber von hinten, wohin sie verbannt wurden. Daher müssen die Fotografen raus aus dem Sichtkanal der TV-Menschen, und die Print-Journalisten müssen brav in der ersten Reihe sitzen bleiben. Die Fotografen brauchen nur einen Moment, die Kameramänner haben ihre Mikrofone drahtlos oder per Kabel verbunden vorne auf dem Tisch stehen.

Und wo bleib’ ich, der einzige Multimedia-Fuzzi im Raum?

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Jan 20 2010

Werkstattbericht FR-Videoprojekte “Volltreffer!” und “Eintracht aktuell”

Oliver

Als Online- und Multimedia-Spezi produziere ich für die Frankfurter Rundschau zwei Videoserien – seit vergangener Woche.

Montags erscheint von nun an der “Volltreffer!”, bei dem sich zwei Fußball-Redakteure über das Bundesliga-Wochenende unterhalten. Zur Hälfte über Eintracht Frankfurt, zur Hälfte über andere Bundesliga-Vereine. Natürlich können auch die Champions League und die Fußball-Weltmeisterschaft etc. Thema sein.
Donnerstags gehen ein Eintracht-Kenner und ich zu Pressekonferenz und Training der Eintracht in die Commerzbank Arena. Aus dem Material schneide ich einen Videofilm zusammen, der am Freitag vormittag veröffentlicht wird.

Anbei die ersten Produktionen – via privatem Vimeo-Account (die FR selbst benutzt den Dumont-eigenen Videodienstleister Brightcove, und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Vimeo-Auslieferung besser ist als die von Brightcove – bei gleicher Quelldatei).

Und so sieht’s aus im Fall des “Volltreffers!”…

…und so im Falle von “Eintracht aktuell”:
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Dez 6 2009

Workflow beim FR-Interview mit Bruchhagen und Heidel

Oliver

Am vergangenen Mittwoch weilten die Manager von Eintracht Frankfurt und Mainz 05, Heribert Bruchhagen und Christian Heidel, in der Redaktion der Frankfurter Rundschau – die beiden Fußballmannschaften trafen sich zum Bundesliga-Derby am (gestrigen) Samstag. Ich erfuhr eigentlich erst am Dienstag Abend von dem Gespräch. Hier das Video, das ich dazu produziert habe:

Vor Ort zeigten sich typische Probleme, die vor allem darin begründet liegen, dass sich nach wie vor als Zeitungsredaktion verstehende Journalisten nicht an die multimediale Komponente gewöhnt haben – und die Interviewpartner auch nicht. Was letztlich dazu führte, dass zwar nicht die Video-Produktion, wohl aber die -Publikation gefährdet war.

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