Okt 25 2010

“You are an Ironman”

Oliver

Ich habe einen Kurzurlaub in Hawaii verbracht, bei den Ironman-Weltmeisterschaften. Knapp fünf Tage vor Ort, dafür mehr als zwei Tage im Flugzeug. Dafür muss man schon ein Triathlon-Fan sein, und das bin ich (mehr dazu im Ironblog; On my way to … Kona!, Lebenszeichen aus Keauhou, My trip to Kona, Pt. I und My trip to Kona, Pt II).

Weil es eine Urlaubsreise war, habe ich mein schweres Kamera-Equipment samt Audio-Ausrüstung daheim gelassen und habe nur die kleine Casio EX-FH25 und den H2-Zoom Recorder eingepackt: Mit High-Speed-Modus (bis zu 30 Bilder pro Sekunde) und Videofunktion (mehr dazu hier…). Um es gleich zu sagen: Natürlich bleibt eine 350-Euro-Kompaktkamera hinter den Möglichkeiten eines 5000-Euro-Kits zurück. Alles andere wäre ja auch seltsam.

Dass bei ausgefahrenen 520mm die Kamera nur noch auf einem Tripod operabel ist, war vorauszusehen; aus der Hand zu filmen ist dann nicht mehr drin. Dass die Low-Light-Kapazitäten des kleinen Sensorchips ebenso begrenzt sein würden, auch. Aber ein bißchen enttäuscht war ich schon, dass die Videofunktion so magere Ergebnisse auch bei gutem Licht lieferte.

Die Stills dagegen empfinde ich als gut, die High-Speed-Serienfunktion ist in der Sportfotografie ein echter Gewinn. Egal, ob man das beste Bild aus der Serie präsentieren will oder die ganze Serie als “langsamen Film”… Das Ergebnis im lockeren Zusammenschnitt, unterlegt mit O-Tönen:

Die Media-Akkreditierung vor Ort hat leider nicht mehr geglückt, folglich konnte ich keine den Profis vorbehaltenen Standorte zum Fotografieren oder Filmen erreichen. Die Foto-Audio-Video-Show erhebt also keinen professioneller Anspruch, sondern ist als Versuch zu werten, mit Minimal-Equipment zu operieren. Immerhin: Mehr als mit einer Flip möglich wäre, ist meiner Meinung dabei schon rumgekommen.